Autor: O K

  • Multi-Risk-Versicherung: Günstiger Schutz bei Arbeitskraftverlust

    Multi-Risk-Versicherung: Günstiger Schutz bei Arbeitskraftverlust

    Themen in diesem Artikel:

    • Definition und Zweck: Erfahre, was Multi-Risk-Versicherungen sind, wie sie aufgebaut sind und warum sie als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung gelten.
    • Grundfähigkeiten: Lies, welche körperlichen Fähigkeiten versichert sind und wann die Versicherung im Leistungsfall zahlt.
    • Schutz bei schweren Krankheiten: Entdecke, wie die Dread-Disease-Komponente funktioniert und welche Erkrankungen abgedeckt sind.
    • Gesundheitsprüfung: Erfahre, wie umfangreich die Gesundheitsprüfung ist und worauf du bei der Antragstellung achten musst.
    • Vor- und Nachteile: Überblick über die wichtigsten Vorteile wie geringere Kosten und die möglichen Nachteile beim Leistungsumfang.
    • FAQ zu Multi-Risk-Versicherungen: Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Kosten, Gesundheitsprüfung, Leistungsumfang und Zielgruppen.

    Welche Kreditkarte passt zu dir?

    Multi-Risk-Versicherungen: Was du darüber wissen musst

    Multi-Risk-Versicherungen kombinieren verschiedene Versicherungsbausteine und sichern dich finanziell ab, wenn du deine Arbeitskraft verlierst. Nach offiziellen Statistiken erreichen 20 Prozent aller Arbeitnehmer:innen nicht den regulären Ruhestand, sondern werden bereits vorher berufsunfähig. Für diesen Fall entwickelten Versicherer die Multi-Risk-Versicherung als Alternative zur klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung, besonders für Menschen mit körperlich anspruchsvollen Berufen oder Vorerkrankungen.

    Was sind Multi-Risk-Versicherungen?

    Wie der sperrige Name andeutet, handelt es sich bei einer Multi-Risk-Versicherung um eine Mischung aus verschiedenen Versicherungsbausteinen. Du kannst dir daraus einen individuellen Schutz zusammenstellen, der die finanziellen Risiken abfedert, die sich aus dem Verlust deiner Arbeitskraft ergeben können.

    Die meisten Berufstätigen kennen vermutlich die Berufsunfähigkeitsversicherung, abgekürzt mit BU. Warum braucht es also noch ein weiteres Produkt, das offenbar die gleichen Risiken absichert? Die Antwort ist einfach: Das Risiko, wegen einer Erkrankung vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden zu müssen, ist in verschiedenen Berufen unterschiedlich hoch. Wer täglich körperlich schwere Arbeit verrichtet, hat ein größeres Risiko als Menschen, die im Büro am Computer arbeiten. Ein hohes Risiko bedeutet bei Versicherungen automatisch hohe Monatsbeiträge.

    So kann die BU für manche Menschen unerschwinglich sein. Manchmal lehnt die Versicherung auch einen Antrag auf BU oder den gewünschten Rentenbetrag ab. Für solche Fälle wurden Multi-Risk-Versicherungen entwickelt. Bei einigen Versicherungsgesellschaften werden diese auch Funktionsinvaliditätsversicherung genannt – das klingt noch komplizierter, beschreibt aber den Schutz fast besser.

    Was sind die Grundfähigkeiten bei einer Multi-Risk-Versicherung?

    Ein zentraler Baustein einer Multi-Risk-Versicherung ist die Absicherung der sogenannten Grundfähigkeiten. Die Versicherer meinen damit wichtige Körperfunktionen wie Sehen, Hören, Sprechen, Gehen, Stehen sowie den Gebrauch von Armen und Händen.

    Im Tarif der Versicherung ist genau geregelt, wie stark die Einschränkung sein muss oder ob mehrere Fähigkeiten verloren gegangen sein müssen, damit die Versicherung zahlt. Daher solltest du die Tarifbestimmungen genau lesen. Multi-Risk-Versicherungen sind sehr kompakte Versicherungsprodukte, die in einem Tarif eine Reihe von Risiken abdecken. Deswegen ist es wichtig, sich den Schutz genau anzusehen, um ihn mit einzeln abgeschlossenen Tarifen zu vergleichen.

    Versichert eine Multi-Risk-Versicherung auch schwere Erkrankungen?

    Ein anderer Baustein einer Multi-Risk-Versicherung ist in der Regel eine Dread-Disease-Versicherung. Diese Versicherungen zahlen, wenn du eine schwere Erkrankung erleidest. Dazu zählen typischerweise Krebs, Schlaganfälle, Herzinfarkte und Multiple Sklerose. Möglicherweise sind auch weitere Erkrankungen mitversichert – auch das regeln die einzelnen Tarifbestimmungen.

    Bevor die Versicherung zahlt, musst du häufig nach Vertragsunterzeichnung erst eine Wartezeit überbrücken. Damit will die Versicherung verhindern, dass Menschen, die bereits von der Erkrankung wissen, schnell noch eine Versicherung abschließen und Leistungen erhalten. Dread-Disease-Versicherungen zahlen üblicherweise keine Monatsrente, sondern leisten Einmalzahlungen. Mit denen lassen sich dann Zusatzkosten durch die Krankheit bewältigen. Vertraglich kann vereinbart sein, dass die Krankheit erst ein besonders Stadium erreicht haben muss, bevor der Leistungsfall eintritt.

    Ein wichtiger Punkt: Multi-Risk-Versicherungen bieten in der Regel keinen oder nur einen geringen Schutz bei psychischen Erkrankungen.

    Gibt es bei Multi-Risk-Versicherungen eine Gesundheitsprüfung?

    Multi-Risk-Versicherungen verzichten nicht auf die branchenübliche Gesundheitsprüfung. Weil sie aber weniger Risiken als die Berufsunfähigkeitsversicherung absichern, fallen die Gesundheitsfragen meistens nicht ganz so umfangreich aus. Außerdem fallen Vorerkrankungen häufig weniger stark ins Gewicht und sorgen nicht automatisch für eine Erhöhung der Monatsbeiträge.

    Wichtig zu wissen: Werden die Fragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet, kann sich die Gesellschaft weigern, Leistungen zu erbringen. Bei Multi-Risk-Versicherungen kommt es bei der Auswahl der Versicherungsbausteine nicht auf die Zahl der Elemente an, sondern auf die jeweils versicherten Risiken – und die solltest du genau prüfen.

    Die Vor- und Nachteile von Multi-Risk-Versicherungen

    Der wesentliche Vorteil einer Multi-Risk-Versicherung besteht darin, dass diese Versicherung in Abhängigkeit von Alter und Beruf günstiger als die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung ist. Zudem steht eine Multi-Risk-Versicherung fast allen Personen offen, die bei einer BU ausgeschlossen sind.

    Die wesentlichen Nachteile ergeben sich aus den abgesicherten Risiken respektive der Leistungen im Schadenfall. Der Vertrag regelt häufig, dass mindestens ein prozentualer Teil der Grundfähigkeiten eingebüßt sein muss, bevor Leistungen fließen. Das macht die genaue Prüfung der Vertragsbedingungen so wichtig.

    Häufige Fragen zu Multi-Risk-Versicherungen

    Was ist der Unterschied zwischen Multi-Risk-Versicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung?

    Multi-Risk-Versicherungen sind günstiger als die BU und kombinieren verschiedene Versicherungsbausteine. Sie zahlen bei Verlust von Grundfähigkeiten oder schweren Erkrankungen, während die BU bei Berufsunfähigkeit leistet.

    Für wen eignet sich eine Multi-Risk-Versicherung besonders?

    Sie eignet sich für Menschen mit körperlich anspruchsvollen Berufen, bei denen eine BU zu teuer wäre. Auch Personen mit Vorerkrankungen oder abgelehnten BU-Anträgen profitieren von diesem Versicherungsmodell.

    Welche Grundfähigkeiten sind bei Multi-Risk-Versicherungen versichert?

    Versichert sind wichtige Körperfunktionen wie Sehen, Hören, Sprechen, Gehen, Stehen sowie der Gebrauch von Armen und Händen. Die genauen Bedingungen regeln die jeweiligen Tarifbestimmungen.

    Zahlt die Multi-Risk-Versicherung bei psychischen Erkrankungen?

    Multi-Risk-Versicherungen bieten in der Regel keinen oder nur einen sehr geringen Schutz bei psychischen Erkrankungen. Dies ist ein wichtiger Unterschied zur klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung.

    Wie funktioniert die Dread-Disease-Komponente?

    Die Dread-Disease-Versicherung zahlt eine Einmalzahlung bei schweren Erkrankungen wie Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt. Nach Vertragsabschluss gilt meist eine Wartezeit, bevor Leistungen möglich sind.

    Ist eine Gesundheitsprüfung bei Multi-Risk-Versicherungen erforderlich?

    Ja, eine Gesundheitsprüfung ist erforderlich, fällt aber weniger umfangreich aus als bei der BU. Vorerkrankungen haben oft weniger Einfluss auf die Beitragshöhe als bei klassischen Berufsunfähigkeitsversicherungen.

    Wie hoch sind die Kosten einer Multi-Risk-Versicherung?

    Die Kosten sind abhängig von Alter und Beruf, liegen aber in der Regel deutlich unter denen einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Das macht sie zur attraktiven Alternative für viele Berufstätige.

    Was passiert bei falschen Angaben in der Gesundheitsprüfung?

    Bei unwahrheitsgemäßen Angaben kann sich die Versicherungsgesellschaft weigern, Leistungen zu erbringen. Ehrlichkeit bei der Gesundheitsprüfung ist daher absolut wichtig für den späteren Versicherungsschutz.

  • Girokonto Auswahl: Diese 5 Kriterien entscheiden wirklich

    Girokonto Auswahl: Diese 5 Kriterien entscheiden wirklich

    Themen in diesem Artikel:

    • Das beste Girokonto finden: Erfahre, wie du mit den richtigen Kriterien das optimale Konto für deine Bedürfnisse auswählst.
    • Kontoführungsgebühren: Welche Kosten bei der Kontoführung anfallen und wann sich gebührenfreie Konten lohnen.
    • Dispositionskredit: Wie hoch der Disporahmen ausfallen kann, welche Zinsen gelten und wann sich die Nutzung lohnt.
    • Kreditkartenoptionen: Wann eine Kreditkarte sinnvoll ist, welche Kosten entstehen und welche Alternativen es gibt.
    • Bargeldverfügbarkeit: Wie du an Automaten und im Ausland günstig Geld abheben kannst und was es zu beachten gilt.
    • Online-Banking-Funktionen: Welche digitalen Möglichkeiten moderne Girokonten bieten und welche TAN-Verfahren üblich sind.
    • FAQ zum Girokonto: Antworten auf häufige Fragen zu Gebühren, Dispo, Basiskonto und Online-Banking.

    Welche Kreditkarte passt zu dir?

    Girokonto: Diese Kriterien sind wichtig für die Auswahl

    Bei der Wahl eines neuen Girokontos sind die wichtigsten Kriterien Kontoführungsgebühren, Dispozinsen, Kreditkartenoptionen und Bargeldverfügbarkeit – doch das beste Konto hängt von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Die Fülle an Angeboten macht die Entscheidung nicht leicht, denn jede Bank bietet unterschiedliche Kontomodelle mit variierenden Kosten und Leistungen an. Um dir die Auswahl zu erleichtern, zeigen wir dir, welche Kriterien wirklich zählen und worauf du bei deinem neuen Girokonto achten solltest.

    So findest du das beste Girokonto

    Die Suche nach dem perfekten Girokonto lässt sich nicht mit einer pauschalen Antwort lösen, da jedes Angebot seine eigenen Kosten und Funktionen mitbringt. Online-Vergleichsportale helfen dir mit zahlreichen Filtern, doch nicht alle davon sind gleich relevant für deinen Alltag.

    Bevor du dich in den Details verlierst, solltest du dir überlegen, was dir wirklich wichtig ist und welche Features du vernachlässigen kannst. Die verschiedenen Kontomodelle unterscheiden sich erheblich, und was für deinen Nachbarn perfekt ist, muss nicht zwangsläufig zu deinem Lebensstil passen. Im Folgenden gehen wir die entscheidenden Kriterien einzeln durch und zeigen dir, worauf es ankommt.

    Der Kostenfaktor: Kontoführungsgebühren

    Das erste Kriterium, das den meisten ins Auge fällt, ist natürlich der Kostenfaktor – wie teuer ist das Girokonto eigentlich? Viele Banken verlangen eine monatliche oder jährliche Grundgebühr für die reine Kontoführung. Es gibt allerdings auch Banken, die komplett auf Kontoführungsgebühren verzichten oder diese unter bestimmten Voraussetzungen erlassen. Eine häufige Bedingung ist dabei ein regelmäßiger Mindestgeldeingang, beispielsweise dein monatliches Gehalt.

    Die Gebühr für die Girokarte, früher als EC-Karte bekannt, darfst du ebenfalls nicht vernachlässigen. Diese Karte brauchst du schließlich für bargeldlose Zahlungen und Bargeldabhebungen am Automaten. Oft erheben Banken eine jährliche Gebühr für die Bereitstellung dieser Karte. Zusätzlich solltest du prüfen, welche Kosten auf dich zukommen, falls du deine Girokarte verlierst und eine Ersatzkarte benötigst.

    Neben diesen regulären Gebühren können weitere Kosten entstehen, etwa für einen Dispositionskredit, eine Kreditkarte oder für Bargeldabhebungen an fremden Automaten. Diese zusätzlichen Kostenpunkte verdienen eine genauere Betrachtung, da sie deine monatlichen Ausgaben erheblich beeinflussen können.

    Der Dispo: Rahmen und Zinsen

    Die meisten Girokonten ermöglichen dir eine Kontoüberziehung, sodass du mehr Geld ausgeben kannst, als momentan auf deinem Konto verfügbar ist. Für diese Möglichkeit gewährt dir die Bank einen Dispositionskredit, umgangssprachlich Dispo genannt. Bevor die Bank dir ein Girokonto mit Dispo eröffnet, prüft sie deine Bonität – schließlich handelt es sich beim Dispo um einen teuren Kredit.

    Der Rahmen deines Dispos, also der Betrag, um den du dein Konto überziehen darfst, hängt sowohl von der Bank als auch vom Einzelfall ab. Wer beispielsweise ein hohes Einkommen hat, kann mit einem großzügigeren Rahmen rechnen als jemand mit geringerem Verdienst. Die individuelle Bewertung deiner finanziellen Situation spielt hier eine entscheidende Rolle.

    Bei der Nutzung des Dispos werden allerdings Zinsen fällig, und diese sind oft erschreckend hoch – bis zu 17 Prozent sind durchaus realistisch. Ein Dispo kann dich zwar in einer akuten Notsituation kurzfristig unterstützen, sollte aber wirklich nur die absolute Ausnahme darstellen. Für den Fall der Fälle ist es trotzdem wichtig, die Dispozinsen deines Wunsch-Girokontos zu kennen und zu wissen, was passiert, wenn du den vereinbarten Rahmen ausreizen solltest.

    Kreditkarte dazu?

    Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Girokonto-Auswahl kann sein, ob die Bank zum Konto auch eine Kreditkarte anbietet und zu welchen Konditionen dies geschieht. Kreditkarten erweisen sich beim Online-Shopping oder auf Reisen als äußerst praktisch, da sie breiter akzeptiert werden als Girokarten. Für Banken stellen Kreditkarten allerdings ein gewisses Risiko dar, denn theoretisch könntest du mit der Kreditkarte mehr Geld ausgeben, als du am Monatsende von deinem Girokonto bezahlen kannst. In solchen Fällen werden schnell hohe Zinsen fällig, da du deinen Dispo überziehst.

    Falls du eine Kreditkarte möchtest, bist du nicht zwangsläufig an die Bank gebunden, bei der dein Girokonto läuft. Du kannst jederzeit bei einem anderen Anbieter eine Kreditkarte beantragen, wenn dessen Konditionen besser zu deinen Bedürfnissen passen. Diese Flexibilität ermöglicht es dir, das beste aus beiden Welten zu kombinieren – ein günstiges Girokonto bei einer Bank und eine vorteilhafte Kreditkarte bei einem anderen Anbieter.

    Gebühren beim Geldabheben

    Obwohl mittlerweile vieles digital funktioniert, gibt es immer noch Situationen, in denen du Bargeld benötigst. Bei den meisten Banken kannst du nicht nur an den eigenen Automaten kostenlos Geld abheben, sondern auch bei allen Banken, die zum gleichen Geldautomatenverbund gehören. Welche Institute das im Detail sind, erfährst du direkt bei deiner jeweiligen Bank.

    Teuer wird es hingegen oft beim Geldabheben im Ausland. Falls du regelmäßig in ein bestimmtes Land reist, kann es sich durchaus lohnen, dein Girokonto bei einer Bank zu führen, die mit Banken in diesem Land kooperiert. Manchmal ermöglicht dir das günstigere oder sogar gebührenfreie Bargeldabhebungen an bestimmten Automaten. Diese internationalen Partnerschaften können auf Reisen erhebliche Einsparungen bedeuten.

    Generell gilt für Auslandsaufenthalte: Du fährst besser, wenn du eine Kreditkarte ohne Auslandsgebühr nutzt. Diese bietet dir mehr Flexibilität und schont deinen Geldbeutel bei internationalen Transaktionen.

    Funktionen beim Online-Banking

    Die Frage, ob eine Bank für das Girokonto Online-Banking anbietet, stellt sich heute nicht mehr – das ist Standard. Das Wie kann aber durchaus zu den wichtigen Kriterien bei der Girokonto-Auswahl gehören. Ein bedeutender Unterschied liegt beispielsweise in der Art, wie du online Zahlungen bestätigst: Bekommst du eine TAN per SMS zugeschickt oder funktioniert alles nur noch per Authentifizierung durch eine App? Musst oder kannst du dir einen TAN-Generator anschaffen? Diese technischen Details beeinflussen deinen Banking-Alltag erheblich und sollten zu deinen Gewohnheiten passen.

    Häufig gestellte Fragen zum Girokonto

    Was sind die wichtigsten Kosten bei einem Girokonto?

    Die wichtigsten Kosten sind Kontoführungsgebühren, Gebühren für die Girokarte, Dispozinsen und mögliche Kosten für Bargeldabhebungen an fremden Automaten oder im Ausland.

    Wie hoch sind typische Dispozinsen?

    Dispozinsen können bis zu 17 Prozent betragen und sollten nur in Ausnahmefällen genutzt werden, da sie eine teure Form des Kredits darstellen.

    Kann ich eine Kreditkarte bei einer anderen Bank haben?

    Ja, du bist nicht an deine Girokonto-Bank gebunden und kannst jederzeit bei einem anderen Anbieter eine Kreditkarte mit besseren Konditionen beantragen.

    Was ist ein Basiskonto und wer hat Anspruch darauf?

    Ein Basiskonto ist ein gesetzlich garantiertes Konto ohne Dispositionskredit, auf das jede:r Anspruch hat, auch bei schlechter Bonität oder anderen Problemen.

    Wie kann ich im Ausland günstig Bargeld abheben?

    Im Ausland nutzt du am besten eine Kreditkarte ohne Auslandsgebühr oder wählst eine Bank, die mit Banken in deinem Reiseland kooperiert.

    Welche Arten der TAN-Bestätigung gibt es beim Online-Banking?

    Du kannst TANs per SMS erhalten, eine Authentifizierungs-App nutzen oder einen TAN-Generator verwenden, je nach Angebot deiner Bank.

    Gibt es Girokonten ohne Kontoführungsgebühren?

    Ja, einige Banken verzichten komplett auf Kontoführungsgebühren oder erlassen diese bei regelmäßigem Geldeingang wie deinem monatlichen Gehalt.

    Wie finde ich das beste Girokonto für meine Bedürfnisse?

    Überlege dir vorab, welche Funktionen dir wichtig sind, nutze Online-Vergleichsportale mit entsprechenden Filtern und achte auf die für dich relevanten Kosten und Leistungen.

  • Basiskonto: Dein gesetzlicher Anspruch auf ein Girokonto

    Basiskonto: Dein gesetzlicher Anspruch auf ein Girokonto

    Themen in diesem Artikel:

    • Was ist ein Basiskonto: Erfahre, warum jede Person in der EU ein Recht auf ein Basiskonto hat und welche gesetzlichen Grundlagen gelten.
    • So funktioniert das Basiskonto: Welche Leistungen und Funktionen ein Basiskonto bietet und wie es sich vom klassischen Girokonto unterscheidet.
    • Wer kann ein Basiskonto eröffnen: Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und in welchen Fällen Banken eine Kontoeröffnung ablehnen dürfen.
    • Kosten und Gebühren: Welche Entgelte zulässig sind, was gesetzlich als angemessen gilt und worauf du beim Vergleich achten solltest.
    • FAQ zum Basiskonto: Antworten zu Anspruch, Kartenarten, Pfändungsschutz und Onlinebanking für dein Basiskonto.

    Welche Kreditkarte passt zu dir?

    Girokonto als Basiskonto: Alle Infos zum Konto für jeden

    Ein Basiskonto ist ein Girokonto mit grundlegenden Funktionen, auf das du seit 2016 einen gesetzlichen Anspruch hast – unabhängig von deiner Bonität oder deinem Wohnsitz. Dieses spezielle Konto ermöglicht dir die Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr und steht allen Personen zu, die sich legal in der EU aufhalten. Im Gegensatz zum klassischen Girokonto funktioniert es ausschließlich auf Guthabenbasis, wodurch eine Überziehung normalerweise nicht möglich ist.

    Was ist ein Basiskonto eigentlich?

    Die Bedeutung von Bargeld in unserem Alltag schwindet immer mehr. Ob Miete, Rechnungen oder die Einkäufe im Supermarkt – ohne ein Konto bei einer Bank ist das Leben heute kompliziert geworden. Längst vorbei sind die Zeiten, als etwa den Rechnungen von Stromanbietern oder Telefongesellschaften noch Einzahlungsbelege beilagen, mit denen du direkt bei der Bank den Betrag in bar bezahlen konntest.

    Wer bereits ein Girokonto besitzt, macht sich vermutlich keine Gedanken darüber, dass es für viele Menschen schwer sein kann, ein Konto bei einer Bank zu eröffnen. Dies betrifft beispielsweise Personen ohne festen Wohnsitz oder Menschen mit negativen Merkmalen bei der Bonitätsabfrage. Ihnen haben die Banken in der Vergangenheit die Eröffnung eines Girokontos oft verweigert oder bei negativer Bonität lediglich ein Guthabenkonto angeboten.

    Mit dem Zahlungskontengesetz hat sich das seit 2016 grundlegend geändert. Es verpflichtet Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Privatbanken dazu, allen Menschen ein Konto einzurichten. Diese Verpflichtung gilt für alle Institute, die Zahlungskonten für Verbraucher:innen anbieten. Ausgenommen sind nur Privatbanken, die ausschließlich Wertpapiertransaktionen durchführen und keine klassischen Girokonten anbieten.

    Die Eröffnung eines Basiskontos ist somit ein gesetzliches Recht und gleichzeitig eine Verpflichtung der Banken. Dieses Recht gilt für alle Personen, die sich legal in der EU aufhalten – unabhängig davon, ob sie einen festen Wohnsitz haben. Die einzigen Voraussetzungen sind die Volljährigkeit (mindestens 18 Jahre) und die Geschäftsfähigkeit.

    So funktioniert ein Basiskonto

    Das Basiskonto ist im Prinzip ein Girokonto, das sich auf wesentliche Funktionen beschränkt. Mit diesem Konto kannst du Geld überweisen, Lastschriften einrichten, Geld einzahlen und abheben sowie mit Karte bezahlen. Diese Grundfunktionen ermöglichen dir die vollständige Teilnahme am modernen Zahlungsverkehr.

    Eine Besonderheit des Basiskontos ist die ausschließliche Führung auf Guthabenbasis. Du kannst also nur über das Geld verfügen, das tatsächlich auf dem Konto vorhanden ist. Gehört eine Karte zum Konto, handelt es sich dabei um eine Debit-Karte oder eine Prepaidkarte. Bei der Debit-Karte wird eine Transaktion nur dann durchgeführt, wenn ausreichend Deckung auf dem Konto vorhanden ist. Bei einer Prepaidkarte musst du vorher ein entsprechendes Guthaben einzahlen.

    Den Banken steht es allerdings frei, eine Überziehungsmöglichkeit in Form eines Dispositionskredits einzurichten. Dies ist jedoch nicht verpflichtend und wird in der Praxis selten angeboten. Im Rahmen der Kontoeröffnung kannst du das Konto gleich als Pfändungsschutzkonto einrichten lassen. Dies bedeutet, dass dein Guthaben bis zu einer bestimmten Grenze sicher vor Pfändungen ist.

    Ein Basiskonto beschränkt sich zwar auf Kernfunktionen, doch dazu kann durchaus auch das Onlinebanking gehören. Aus der gesetzlichen Verpflichtung lässt sich ableiten, dass auch das Basiskonto onlinefähig sein muss, wenn alle anderen Kontomodelle bei der gleichen Bank den Onlinezugang umfassen.

    Wer kann ein Basiskonto eröffnen?

    Jede Person, die sich legal innerhalb der EU aufhält, mindestens 18 Jahre alt und geschäftsfähig ist, darf ein Basiskonto eröffnen. Die Geschäftsfähigkeit bedeutet, dass du nicht unter einer Pflegschaft stehst. Diese wenigen Voraussetzungen machen das Basiskonto zu einem wirklich inklusiven Finanzprodukt.

    Dennoch dürfen Banken unter bestimmten Umständen die Eröffnung ablehnen, müssen dafür aber konkrete Gründe nennen. Die Einschätzung der Zahlungsfähigkeit, also die Bonität, darf keiner dieser Gründe sein.

    Mögliche Ablehnungsgründe sind vielmehr, wenn bereits bei einer anderen Bank ein Konto eröffnet wurde oder die Bank dir bereits einmal ein Konto gekündigt hat – etwa wegen nicht gezahlter Gebühren oder der Nutzung für illegale Zwecke. Auch wenn du der Bank nachweislich in der Vergangenheit durch eine Straftat geschadet hast oder bei der Eröffnung falsche Angaben gemacht wurden, kann die Bank die Kontoeröffnung verweigern.

    Die Bank kann ein Basiskonto außerdem jederzeit aus einem wichtigen Grund kündigen. Ein solcher wichtiger Grund ist insbesondere die Nutzung des Kontos für illegale Zwecke.

    Kostet ein Basiskonto Gebühren?

    Die Verpflichtung zum Angebot eines Basiskontos bedeutet nicht automatisch, dass dieses Konto kostenlos geführt werden muss. Die Gebühren unterscheiden sich zwischen den Banken erheblich – das gilt aber auch für das klassische Girokonto. Bei der Nutzung des Basiskontos können verschiedene Zahlungen fällig werden: Kontoführungsgebühren, Gebühren für Überweisungen oder Auszahlungen sowie Gebühren für eine Girocard.

    Bei der Frage, was ein Basiskonto kosten darf, gibt es gesetzlich keine klaren Regeln. Nach dem Gesetz müssen die Entgelte angemessen sein und sich am Nutzer:innenverhalten orientieren – so regelt es Paragraf 41 Absatz 2 des Zahlungskontengesetzes. Was genau angemessen bedeutet, kann im Einzelfall strittig sein. Allerdings haben die ersten Urteile in dieser Frage sehr im Sinne der Kund:innen entschieden. Die Banken dürfen die Verpflichtung für ein Basiskonto nicht durch abschreckend hohe Gebühren unterlaufen.

    Häufig gestellte Fragen zum Basiskonto

    Was ist der Hauptunterschied zwischen einem Basiskonto und einem normalen Girokonto?

    Ein Basiskonto funktioniert ausschließlich auf Guthabenbasis, während ein normales Girokonto oft einen Dispositionskredit ermöglicht. Zudem hast du auf ein Basiskonto einen gesetzlichen Anspruch, unabhängig von deiner Bonität.

    Kann mir die Bank ein Basiskonto verweigern?

    Die Bank kann dir ein Basiskonto nur aus bestimmten Gründen verweigern, etwa wenn du bereits ein Konto bei einer anderen Bank hast oder die Bank dir früher wegen illegaler Nutzung gekündigt hat.

    Welche Karten bekomme ich zum Basiskonto?

    Zum Basiskonto erhältst du entweder eine Debit-Karte oder eine Prepaidkarte. Beide funktionieren nur mit vorhandenem Guthaben, eine klassische Kreditkarte mit Kreditrahmen ist nicht möglich.

    Muss ich für ein Basiskonto Gebühren zahlen?

    Ja, Banken dürfen für ein Basiskonto Gebühren verlangen. Diese müssen laut Gesetz angemessen sein und dürfen nicht abschreckend hoch ausfallen, um den Zugang nicht zu erschweren.

    Kann ich mit einem Basiskonto online banking nutzen?

    Wenn die Bank bei allen anderen Kontomodellen Onlinebanking anbietet, muss sie dies auch beim Basiskonto ermöglichen. Das Onlinebanking gehört dann zu den verfügbaren Grundfunktionen des Kontos.

    Wer hat Anspruch auf ein Basiskonto?

    Jede Person ab 18 Jahren, die sich legal in der EU aufhält und geschäftsfähig ist, hat einen gesetzlichen Anspruch auf ein Basiskonto – unabhängig von Wohnsitz oder Bonität.

    Kann ich mein Basiskonto als Pfändungsschutzkonto einrichten?

    Ja, du kannst dein Basiskonto direkt bei der Eröffnung als Pfändungsschutzkonto einrichten lassen. Damit ist dein Guthaben bis zu einer bestimmten Grenze vor Pfändungen geschützt.

    Ist ein Dispositionskredit beim Basiskonto möglich?

    Grundsätzlich funktioniert ein Basiskonto auf Guthabenbasis ohne Überziehungsmöglichkeit. Banken können freiwillig einen Dispositionskredit einräumen, sind dazu aber nicht verpflichtet.

  • Girokonto: Alles Wichtige zu Funktionen, Kosten und Sicherheit

    Girokonto: Alles Wichtige zu Funktionen, Kosten und Sicherheit

    Themen in diesem Artikel:

    Welche Kreditkarte passt zu dir?

    Girokonto: Was es darüber zu wissen gibt

    Das Girokonto ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt deines finanziellen Alltags – hier landet dein Gehalt, von hier werden Miete, Strom und andere Kosten bezahlt. Für viele Menschen ist das Girokonto so selbstverständlich geworden, dass sie gar nicht weiter darüber nachdenken. Dabei steckt hinter diesem alltäglichen Finanzprodukt mehr, als du vielleicht vermuten würdest.

    Was ist das Girokonto?

    Der Begriff Girokonto stammt vom italienischen Wort „Giro“, das Kreis, Umlauf oder Drehung bedeutet – ähnlich wie beim bekannten Radrennen „Giro d’Italia“. Diese Bedeutung beschreibt perfekt die Funktion des Girokontos: Es dient dem Geldkreislauf. Dein Geld vom Girokonto fließt in den Wirtschaftskreislauf und kehrt in Form von Lohn oder Gehalt wieder zu dir zurück.

    Das Wort „Konto“ hat ebenfalls italienische Wurzeln und bedeutet Rechnung. Im Grunde ist ein Konto eine einfache Tabelle mit zwei Spalten: Links findest du die Belastungen (das Soll), rechts die Guthaben (das Haben). Die Differenz zwischen Soll und Haben ergibt deinen aktuellen Kontostand. Neben dem Girokonto führen Banken noch verschiedene andere Kontoarten wie Sparkonten, Tagesgeld- oder Festgeldkonten.

    Wofür das Girokonto gebraucht wird

    In unserem modernen Alltag spielt das Girokonto eine absolut zentrale Rolle, denn die Verwendung von Bargeld geht kontinuierlich zurück. Da Bargeldgeschäfte auch die Möglichkeit bieten, illegal erwirtschaftetes Geld in den Geldkreislauf einzuführen – umgangssprachlich „zu waschen“ – existieren mittlerweile sogar Höchstbeträge für Bargeldzahlungen.

    Die wichtigsten Funktionen deines Girokontos

    Für Ein- und Auszahlungen ist dein Girokonto unverzichtbar. Dein Lohn oder Gehalt landet als Geldeingang direkt auf dem Konto. Mit deiner Bankkarte, Kreditkarte oder Girocard hebst du bei Bedarf am Automaten oder in Geschäften Bargeld ab.

    Bei Kartenzahlungen nutzt du die Bequemlichkeit des bargeldlosen Bezahlens. Ob kontaktlos oder mit PIN-Eingabe – im Supermarkt, in Warenhäusern, an der Tankstelle oder beim Pizzaservice zahlst du direkt mit Karte. Das Geld wird automatisch von deinem Girokonto abgebucht.

    Für Überweisungen bietet dir dein Girokonto maximale Flexibilität. Am Terminal, per App oder über den PC sendest du bargeldlos Geld an andere Konten. Mit diesen Überweisungen begleichst du beispielsweise deine Rechnungen schnell und unkompliziert.

    Lastschrift und Dauerauftrag erleichtern dir regelmäßige Zahlungen erheblich. Bei der Lastschrift holen sich Unternehmen nach deiner Zustimmung das ihnen zustehende Geld selbst von deinem Konto ab. Wenn du regelmäßig einen festen Betrag an jemanden senden möchtest, richtest du einen Dauerauftrag ein – perfekt für deine Mietzahlungen.

    Das Girokonto als Referenzkonto

    Dein Girokonto fungiert auch als sogenanntes Referenzkonto für verschiedene Finanzgeschäfte. Für mobile Bezahlarten auf dem Smartphone musst du eine Bankverbindung hinterlegen. Du zahlst dann zwar kontaktlos mit dem Handy, das Geld wird aber direkt von deinem Girokonto eingezogen.

    Auch wenn du Geld anlegen möchtest, etwa durch den Kauf von ETFs oder Fonds, benötigst du bei der Depotbank ein Referenzkonto. Von dort nimmt der Broker das Geld für den Wertpapierkauf und überweist dir auch die erwirtschafteten Erträge.

    Basiskonto – das Girokonto für alle

    Für die meisten Menschen mit Girokonto ist der Kontozugang eine Selbstverständlichkeit. Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, dass er oder sie vielleicht kein Konto bei einer Bank bekommen könnte. Tatsächlich waren bis zur Verabschiedung eines entsprechenden Gesetzes einige Menschen vom Zugang zur Bank ausgeschlossen – beispielsweise Personen ohne festen Wohnsitz.

    Das Basiskonto löst dieses Problem als besondere Form des Girokontos. Es bietet die wesentlichen Funktionen eines normalen Girokontos und alle Banken, die Privatpersonen Girokonten anbieten, sind gesetzlich verpflichtet, auch Basiskonten anzubieten.

    Warum Banken manche Girokonten anders nennen

    Im Onlinebanking oder in der App deiner Bank ist dir vielleicht schon aufgefallen, dass dein Girokonto dort anders bezeichnet wird. Bei den meisten Banken findest du den Begriff „Kontokorrentkonto“. Diese Bezeichnung bedeutet, dass das Konto aus Sicht der Bank sowohl im „Soll“ als auch im „Haben“ geführt werden kann.

    Anders ausgedrückt: Dein Konto darf einen positiven oder einen negativen Betrag aufweisen. Möglich wird dies durch den sogenannten Dispositionskredit, den Banken den Kontoinhaber:innen recht schnell anbieten – zumindest wenn regelmäßige Geldeingänge wie Lohn oder Gehalt zu verzeichnen sind.

    Mit einem Dispositionskredit, kurz Dispo, kannst du an der Kasse im Supermarkt deine Einkäufe bezahlen, selbst wenn die Summe dein restliches Guthaben übersteigt. Die Bank führt den Auftrag trotzdem aus. Allerdings lassen sich die Institute diesen eingeräumten Kredit durch hohe Dispositionszinsen teuer bezahlen. Daher solltest du den Dispo nur für wenige Tage und mit geringen Summen nutzen.

    Ist das Geld auf dem Girokonto sicher?

    Dein Geld auf dem Girokonto zählt als „Einlage“ und ist durch verschiedene Sicherungsmechanismen geschützt. Von der Bankenaufsicht zugelassene Banken in Deutschland sind verpflichtet, in den Einlagensicherungsfonds einzuzahlen. Dieser Geldtopf kommt zum Einsatz, falls eine Bank in Zahlungsschwierigkeiten gerät oder sogar Insolvenz anmelden muss.

    Häufig gestellte Fragen zum Girokonto

    Was bedeutet der Begriff Girokonto eigentlich?

    Girokonto kommt vom italienischen „Giro“ für Kreis oder Umlauf und beschreibt ein Konto für den täglichen Geldkreislauf, über das Gehaltseingänge und Ausgaben wie Miete oder Einkäufe abgewickelt werden.

    Wofür brauche ich ein Girokonto im Alltag?

    Du benötigst ein Girokonto für Gehaltseingänge, Kartenzahlungen im Geschäft, Überweisungen für Rechnungen, Lastschriften für regelmäßige Abbuchungen und als Referenzkonto für Investments oder mobile Bezahlmethoden.

    Was ist der Unterschied zwischen einem Girokonto und einem Basiskonto?

    Das Basiskonto ist eine gesetzlich vorgeschriebene Grundform des Girokontos mit wesentlichen Funktionen, das Banken allen Personen anbieten müssen, auch ohne festen Wohnsitz, während normale Girokonten mehr Features bieten können.

    Was ist ein Dispositionskredit und wie funktioniert er?

    Der Dispositionskredit oder Dispo erlaubt dir, dein Konto zu überziehen und mehr Geld auszugeben als Guthaben vorhanden ist, wofür die Bank aber hohe Zinsen berechnet.

    Warum nennt meine Bank das Girokonto Kontokorrentkonto?

    Banken verwenden den Begriff Kontokorrentkonto für Girokonten, die sowohl positive als auch negative Kontostände aufweisen können, also mit einem Dispositionskredit ausgestattet sind.

    Kann ich ein Girokonto als Referenzkonto nutzen?

    Ja, dein Girokonto dient als Referenzkonto für mobile Bezahlmethoden auf dem Smartphone und für Wertpapierdepots, von dem Geld für Käufe abgebucht oder Erträge gutgeschrieben werden.

    Wie sicher ist mein Geld auf dem Girokonto?

    Dein Geld auf dem Girokonto gilt als Einlage und ist durch den gesetzlichen Einlagensicherungsfonds geschützt, in den alle zugelassenen Banken in Deutschland einzahlen müssen.

  • Cash Group Banken: 7.000 kostenlose Geldautomaten nutzen

    Cash Group Banken: 7.000 kostenlose Geldautomaten nutzen

    Themen in diesem Artikel:

    Das bringt ein Girokonto bei einer Cash-Group-Bank

    Mit einem Girokonto bei einer Cash-Group-Bank hebst du an rund 7.000 Geldautomaten in Deutschland gebührenfrei Bargeld ab. Die Cash Group ist ein Zusammenschluss großer Privatbanken, der dir als Kund:in kostenlose Bargeldabhebungen an Tausenden Automaten unterschiedlicher Banken ermöglicht. Dieser drittgrößte Geldautomatenverbund Deutschlands entstand Ende der 90er-Jahre als Reaktion auf geänderte Gebührenstrukturen und bietet heute erhebliche Vorteile für alle beteiligten Bankkund:innen.

    Welche Banken gehören zur Cash Group?

    Die Cash Group vereint die großen deutschen Privatbanken unter einem Dach. Deutsche Bank, Commerzbank, Postbank und HypoVereinsbank bilden den Kern dieses Verbunds. Auch deren Tochtergesellschaften wie die Norisbank oder Comdirect Bank gehören automatisch dazu und bieten ihren Kund:innen dieselben Vorteile.

    Die Entstehung der Cash Group hatte wirtschaftliche Gründe: Ende der 90er-Jahre änderte sich in Deutschland und Europa die Rechtslage zur Gebührenstruktur für die Nutzung von Geldautomaten. Finanzinstituten drohten höhere Kosten, wenn Fremdbankkund:innen bei ihnen Bargeld abhoben. Als Reaktion darauf entstanden verschiedene Verbünde – die Cash Group ist einer der bedeutendsten.

    Neben den rund 7.000 Geldautomaten der Cash-Group-Banken stehen dir als Kund:in auch etwa 1.300 Shell-Tankstellen zur Verfügung, an deren Kassen du Bargeld erhalten kannst. Diese zusätzlichen Abhebemöglichkeiten erweitern das Netz erheblich und sorgen für noch mehr Flexibilität im Alltag.

    Die konkreten Vorteile der Cash Group

    Kennst du diese Situationen, in denen du plötzlich und schnell Bargeld brauchst? Etwa wenn ein Geschäft oder Restaurant keine bargeldlose Zahlung akzeptiert? Genau dann zeigt sich der große Vorteil eines Cash-Group-Kontos. Die Suche nach dem nächsten Geldautomaten, der keine horrenden Gebühren verlangt, entfällt komplett.

    Als Inhaber:in eines Girokontos bei einer Cash-Group-Bank nutzt du die Geldautomaten aller anderen Verbundmitglieder völlig kostenfrei. Keine Fremdkunden-Gebühren entstehen bei Bargeldauszahlungen innerhalb des gesamten Verbunds. Dadurch stehen dir vielmehr Automaten zur Verfügung, als eine einzelne Bank jemals betreiben könnte.

    Bei den Vertragsbedingungen mit deiner Bank solltest du darauf achten, mit welcher Bankkarte das kostenfreie Geldabheben möglich ist. In der Regel funktioniert dies mit der Girocard oder Debitcard problemlos. Die Verwendung der Kreditkarte verursacht hingegen oft Gebühren, selbst an Automaten der eigenen Bank oder des Verbunds.

    Der Cash-Group-Verbund gilt grundsätzlich nur innerhalb Deutschlands. Es gibt aber durchaus Fälle, in denen die kostenlose Bargeldabhebung auch im Ausland möglich ist. In Filialen der Deutschen Bank in Spanien und Italien kannst du beispielsweise ebenfalls kostenfrei abheben. Vor einer Reise ins Ausland lohnt es sich, bei deiner Bank nachzufragen, ob solche Möglichkeiten im entsprechenden Land bestehen.

    Andere Finanz-Verbünde zum kostenlosen Geldabheben

    Die Cash Group ist nicht der einzige Verbund zur gebührenfreien Nutzung von Geldautomaten in Deutschland. Das deutsche Bankensystem steht auf drei Säulen: Die kommunalen Sparkassen, die Genossenschaftsbanken sowie die privaten Groß- und Geschäftsbanken. Alle bieten ähnliche Finanzdienstleistungen wie das Führen eines Girokontos oder die Kreditvergabe an, aber ihre Organisationsstruktur und Geschäftsziele unterscheiden sich deutlich.

    Der Sparkassenverbund betreibt mit rund 23.000 Geldautomaten deutschlandweit das größte Netz. Sparkassen-Kund:innen können an jedem dieser Automaten kostenlos Bargeld abheben, während andere dafür Gebühren zahlen – oft einige Euro pro Abhebung. In Deutschland gibt es insgesamt rund 55.000 Geldautomaten, wobei die Sparkassen fast die Hälfte davon betreiben.

    Das BankCard ServiceNetz vereint rund 800 Volks- und Raiffeisenbanken mit etwa 17.300 Geldautomaten. Meistens ist hier für alle Kund:innen das gebührenfreie Geldabheben möglich. Manchmal kann es aber auch geringe Gebühren kosten, weshalb du dich vorab informieren solltest.

    CashPool bildet mit rund 2.800 Geldautomaten ein vergleichsweise kleines Verbundnetz. Dieses geht auf die Initiative der Targobank (früher Citibank), der SEB (Skandinaviska Enskilda Banken AB) sowie der Sparda-Banken zurück. Auch einige kleinere Privatbanken sind Mitglied und erweitern so das Angebot für ihre Kund:innen.

    Girokonto bei der Cash Group: Gemeinsam stärker

    Verbünde von Finanzdienstleistern wie die Cash Group für private Großbanken bringen dir als Kund:in einen klaren Vorteil. Du kannst nicht nur an den Automaten deiner eigenen Bank Bargeld abheben, sondern auch an denen der anderen Mitglieder – und das völlig gebührenfrei.

    Am Ende sorgen rund 7.000 Geldautomaten und 1.300 Kassen an Shell-Tankstellen dafür, dass die nächste Geldbezugsstelle der Cash Group nie weit weg ist. Diese Infrastruktur macht das Banking im Alltag deutlich komfortabler. Allerdings gibt es mit dem Sparkassenverbund und seinen 23.000 Automaten sowie dem BankCard ServiceNetz mit 17.300 Automaten noch größere Verbünde in Deutschland.

    Für die kostenlose Bargeldabhebung im Ausland ist oft eine Kreditkarte die bessere Wahl. An einer Vielzahl von Automaten unterschiedlicher Banken weltweit kannst du damit gebührenfrei abheben. Die Regelungen variieren aber je nach Kreditkartenherausgeber, weshalb du dich genau darüber informieren solltest, welche Konditionen für deine Karte gelten.

    FAQ: Häufige Fragen und Antworten

    Welche Banken gehören zur Cash Group?

    Zur Cash Group gehören die großen Privatbanken Deutsche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank und Postbank sowie deren Tochtergesellschaften wie Norisbank und Comdirect Bank.

    Wie viele Geldautomaten hat die Cash Group?

    Die Cash-Group-Banken betreiben in Deutschland rund 7.000 Geldautomaten, zusätzlich kannst du an etwa 1.300 Shell-Tankstellen Bargeld abheben.

    Kann ich mit jeder Karte kostenfrei bei der Cash Group abheben?

    In der Regel ist das kostenfreie Geldabheben nur mit der Girocard oder Debitcard möglich, bei Kreditkarten fallen oft Gebühren an.

    Gilt die Cash Group auch im Ausland?

    Der Verbund gilt grundsätzlich nur in Deutschland, aber bei Filialen der Deutschen Bank in Spanien und Italien ist kostenfreies Abheben möglich.

    Was ist der größte Geldautomatenverbund in Deutschland?

    Der Sparkassenverbund betreibt mit rund 23.000 Automaten das größte Netz, gefolgt vom BankCard ServiceNetz mit etwa 17.300 Geldautomaten.

    Warum wurde die Cash Group gegründet?

    Ende der 90er-Jahre änderte sich die Rechtslage zur Gebührenstruktur für Geldautomaten, sodass Banken höhere Kosten bei Fremdabhebungen drohten.

    Kostet das Geldabheben bei anderen Cash-Group-Banken extra?

    Nein, als Kund:in einer Cash-Group-Bank kannst du bei allen Mitgliedsbanken ohne Fremdkunden-Gebühren Bargeld abheben.

    Welche anderen Geldautomaten-Verbünde gibt es in Deutschland?

    Neben der Cash Group existieren der Sparkassenverbund, das BankCard ServiceNetz der Volks- und Raiffeisenbanken sowie der kleinere CashPool-Verbund.

  • CashPool: 2.800 kostenlose Geldautomaten in Deutschland

    CashPool: 2.800 kostenlose Geldautomaten in Deutschland

    Themen in diesem Artikel:

    • So funktionieren Geldautomatenverbünde: Erfahre, wie Banken durch Zusammenschlüsse kostenlose Bargeldabhebungen ermöglichen und welche Vorteile das für dich bringt.
    • CashPool im Überblick: Lerne den viertgrößten Geldautomatenverbund Deutschlands kennen und erfahre, wie er entstanden ist.
    • Mitgliedsbanken: Entdecke die 35 Banken, die Teil des CashPool-Verbunds sind, darunter Targobank, Santander und verschiedene Sparda-Banken.
    • Tipps zur Girokonto-Wahl: Worauf du achten solltest, um von einem dichten Automaten-Netz und kostenlosen Abhebungen zu profitieren.
    • Vergleich der Geldautomatenverbünde: Überblick über CashPool, Sparkassen-Verbund, BankCard ServiceNetz und Cash Group.
    • FAQ zum CashPool-Verbund: Antworten zu Funktionsweise, Mitgliedsbanken, Automatenverteilung und Alternativen in Deutschland.

    Welche Kreditkarte passt zu dir?

    CashPool Geldautomatenverbund: Kostenloses Bargeld abheben bei 2.800 Automaten in Deutschland

    Mit einem Girokonto bei einer CashPool-Bank kannst du deutschlandweit an 2.800 Geldautomaten kostenlos Bargeld abheben. Der Geldautomatenverbund ermöglicht dir durch die Zusammenarbeit von 35 teilnehmenden Banken eine flächendeckende Bargeldversorgung ohne zusätzliche Gebühren. Trotz des zunehmenden bargeldlosen Zahlungsverkehrs bleibt Bargeld in Deutschland ein wichtiges Zahlungsmittel, weshalb die richtige Wahl des Girokontos und des zugehörigen Automatenverbunds entscheidend für deine Finanzen ist.

    So funktionieren Geldautomatenverbünde für kostenloses Bargeld

    Mit deiner Kreditkarte, Girocard oder Debitkarte, die mit deinem Girokonto verbunden ist, kannst du deutschlandweit Bargeld an Geldautomaten abheben. Bei Automaten deiner Hausbank ist dieser Vorgang für dich kostenlos. Wenn du jedoch bei Fremdbanken Bargeld abheben möchtest, entstehen schnell Kosten bis in den hohen einstelligen Bereich pro Abhebung.

    Um dir dieses Ärgernis zu ersparen, gründen Banken Geldautomatenverbünde. Nutzt du mit deiner Girocard einen Automaten einer Bank aus demselben Verbund wie deine Hausbank, fallen keine Gebühren an. Diese Zusammenschlüsse sorgen für eine möglichst flächendeckende und kostenlose Bargeldversorgung.

    CashPool als viertgrößter Geldautomatenverbund Deutschlands

    Der Geldautomatenverbund CashPool wurde im Sommer 2000 von der Targobank, der Santander Consumer Bank und der National-Bank gegründet. Das Ziel war es, den durch Sparkassen und Genossenschaftsbanken stark erhöhten Abhebegebühren für Fremdkund:innen entgegenzuwirken.

    Heute ist CashPool der viertgrößte Geldautomatenverbund Deutschlands, kann aber zahlenmäßig noch nicht mit den großen Verbünden mithalten. Die Sparkassen allein betreiben etwa 45 Prozent der insgesamt rund 50.000 Geldautomaten in Deutschland. Die etwa 2.800 CashPool-Automaten verteilen sich nicht gleichmäßig über die gesamte Fläche Deutschlands, und manche befinden sich auf Betriebsgeländen ohne öffentlichen Zugang.

    Wenn du ein Girokonto bei einer CashPool-Bank eröffnen möchtest, solltest du deshalb genau auf die Verteilung der Automaten in deiner Heimatregion oder in Gegenden achten, in denen du häufig beruflich unterwegs bist. Sind zugehörige Geldautomaten gut erreichbar, kannst du möglicherweise von günstigen Girokonto-Angeboten der teilnehmenden Banken profitieren.

    Diese 35 Banken gehören zum CashPool-Verbund

    Neben den Gründerbanken zählen vor allem kleine und mittlere Institute zu den Mitgliedern. Der Beitritt zu einem Geldautomatenverbund ist für sie äußerst wichtig, da sie meistens nur wenige eigene Geldautomaten betreiben. Durch die Aufnahme in den Verbund können sie das Service-Netz für ihre Kund:innen stark ausweiten.

    Zu den CashPool-Mitgliedern gehören die Targobank, Santander Consumer Bank, National-Bank sowie verschiedene Sparda-Banken aus ganz Deutschland. Weitere wichtige Mitglieder sind die BBBank, Degussa Bank, Donner & Reuschel, die Oldenburgische Landesbank und die Südwestbank. Auch spezialisierte Institute wie die Bank für Sozialwirtschaft, die Steyler Bank und die PAX-Bank sind Teil des Verbunds. Verschiedene Privatbankhäuser wie Bankhaus Bauer, Bankhaus Hafner und die Johann Berenberg Bank runden das Netzwerk ab.

    Wichtige Tipps zur Wahl deines Girokontos

    Bei der Wahl deines Girokontos solltest du generell darauf achten, dass die jeweilige Bank über ein flächendeckendes Netz an kostenlos nutzbaren Geldautomaten verfügt. Auch wenn das bargeldlose Bezahlen mit Kreditkarten oder dem Smartphone auf dem Vormarsch ist, gibt es immer noch viele Situationen, in denen du Bargeld benötigst.

    Kleine Geschäfte, Bäckereien oder Restaurants bieten häufig keine Kartenzahlung an. Bist du viel geschäftlich in Deutschland unterwegs, können sich die Kosten für das Abheben von Bargeld schnell summieren. Im Schnitt liegen die Gebühren für das Bargeldabheben bei Fremdbankenautomaten bei vier Euro pro Transaktion.

    Die vier großen Geldautomatenverbünde im Überblick

    Neben CashPool existieren noch drei weitere große Geldautomatenverbünde in Deutschland. Der mit Abstand größte ist der Sparkassen-Verbund, gefolgt vom BankCard ServiceNetz, zu dem unter anderem die Volks- und Raiffeisenbanken zählen. Die Cash Group liegt ebenfalls noch vor CashPool und umfasst Geldautomaten der Commerzbank, der Deutschen Bank und der Postbank.

    Die Wahl des richtigen Geldautomatenverbunds kann dir erhebliche Kosten beim Bargeldabheben ersparen. CashPool bietet als viertgrößter Verbund eine solide Alternative, besonders wenn du Kund:in bei einer der 35 teilnehmenden Banken bist.

    Häufig gestellte Fragen zum CashPool Geldautomatenverbund

    Was ist CashPool und wie funktioniert es?

    CashPool ist ein Zusammenschluss von 35 Banken mit 2.800 Geldautomaten deutschlandweit. Als Kund:in einer teilnehmenden Bank kannst du an allen CashPool-Automaten kostenlos Bargeld abheben.

    Welche großen Banken gehören zu CashPool?

    Die wichtigsten Mitglieder sind Targobank, Santander Consumer Bank und verschiedene Sparda-Banken. Insgesamt gehören 35 Banken zum Verbund, darunter viele kleinere Privatbanken und Spezialkreditinstitute.

    Wie viele Geldautomaten hat CashPool in Deutschland?

    CashPool betreibt etwa 2.800 Geldautomaten in Deutschland und ist damit der viertgrößte Geldautomatenverbund. Die Automaten sind allerdings nicht gleichmäßig über Deutschland verteilt.

    Kostet das Geldabheben bei CashPool-Automaten etwas?

    Für Kund:innen der 35 CashPool-Mitgliedsbanken ist das Abheben an allen 2.800 Verbund-Automaten kostenlos. Fremdkund:innen zahlen hingegen die üblichen Gebühren von durchschnittlich vier Euro.

    Wie finde ich CashPool-Geldautomaten in meiner Nähe?

    Prüfe vor der Kontoeröffnung die Automatenverteilung in deiner Region. Manche CashPool-Automaten befinden sich auf Betriebsgeländen und sind nicht öffentlich zugänglich.

    Welche Alternativen gibt es zu CashPool?

    Die größten Alternativen sind der Sparkassen-Verbund mit 45 Prozent aller deutschen Geldautomaten, das BankCard ServiceNetz der Genossenschaftsbanken und die Cash Group mit Commerzbank, Deutscher Bank und Postbank.

    Lohnt sich ein Girokonto bei einer CashPool-Bank?

    Ein CashPool-Girokonto lohnt sich, wenn in deiner Region genügend Automaten verfügbar sind. Vergleiche die Konditionen der 35 Mitgliedsbanken und prüfe die Automatenabdeckung in deinem Umfeld.

  • Girokonto ohne Kontoführungsgebühren: Vergleich & Tipps

    Girokonto ohne Kontoführungsgebühren: Vergleich & Tipps

    Themen in diesem Artikel:

    Welche Kreditkarte passt zu dir?

    Girokonto ohne Kontoführungsgebühren

    Ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren findest du vor allem bei Online- und Direktbanken, wobei du genau auf versteckte Kosten achten solltest. Kontoführungsgebühren sind Kosten, die Banken für Kontodienstleistungen erheben – selbst wenn du diese gar nicht nutzt. Prinzipiell dürfen Banken für jedes Girokonto Gebühren verlangen, doch es gibt durchaus gebührenfreie Alternativen. Allerdings kann das vermeintlich kostenlose Konto an kostenpflichtige Bedingungen geknüpft sein, die du im Vorfeld genau prüfen solltest.

    Girokonten und ihre Gebührenstruktur

    Für deinen Gehaltseingang, zum Bezahlen im Supermarkt oder beim Online-Shopping kommst du um ein Girokonto nicht herum – um hohe Kontoführungsgebühren allerdings schon. Wer ein Girokonto besitzt, zahlt in der Regel für verschiedene Dienstleistungen rund um sein Konto. Dazu gehören beispielsweise Entgelte für Kontoauskünfte oder die Nutzung der Kreditkarte im Ausland, wobei diese Gebühren auch dann anfallen, wenn du keine der Dienstleistungen aktiv nutzt.

    Banken dürfen grundsätzlich für jedes Girokonto Gebühren berechnen. Es gibt zwar Ausnahmen wie das Taschengeldkonto oder Jugendkonto, doch spätestens mit dem 27. Lebensjahr oder schon früher mit dem ersten Gehaltseingang werden auch bei diesen Konten Gebühren fällig.

    Die Kriterien für (fast) kostenlose Girokonten

    Wenn du nach einem Girokonto ohne Kontoführungsgebühren suchst, solltest du wissen, dass Banken ein Girokonto nur dann als kostenlos bezeichnen dürfen, wenn vier wichtige Voraussetzungen erfüllt sind. Erstens darf keine monatliche Grundgebühr anfallen, also muss die Kontoführung kostenlos sein. Zweitens darf der Wegfall dieser Grundgebühr nicht an einen monatlichen Mindestgeldeingang gekoppelt sein. Drittens muss die Girocard, auch als EC-Karte bekannt, kostenlos zur Verfügung stehen. Viertens müssen Überweisungen gebührenfrei möglich sein.

    Aufgrund des immensen Angebots an kostenpflichtigen Girokonten versuchen Banken, neue Kund:innen mit einer Wechsel- oder Willkommensprämie zu einem Girokontowechsel zu bewegen. Was im ersten Moment verlockend klingt, schützt dich jedoch nicht vor versteckten Gebühren. Deshalb lohnt sich auch bei vermeintlich kostenlosen Girokonten ein genauer Blick in das Preisleistungsverzeichnis der jeweiligen Bank.

    Versteckte Kontogebühren erkennen

    Wirbt ein Kreditinstitut mit einem kostenlosen Girokonto, solltest du vorab das Preisleistungsverzeichnis der Bank studieren. Auch wenn die Kontoführung selbst kostenlos ist, kann die Bank verschiedene kostenpflichtige Bedingungen daran knüpfen.

    Zu den häufigsten versteckten Kosten zählen Gebühren für die Girocard selbst sowie für Zahlungen und Geldabhebungen mit dieser Karte. Manche Banken erheben monatliche Grundgebühren, wenn du einen bestimmten Mindestgeldeingang unterschreitest. Auch die Bestellung von Ersatzkarten, sei es für die Girokarte oder Kreditkarte, kann zusätzliche Kosten verursachen. Ist nur eine dieser Bedingungen nicht erfüllt, wird aus dem vermeintlich kostenlosen Girokonto schnell ein kostenpflichtiges. Um das zu vermeiden, solltest du im Vorfeld die Kosten, Leistungen und Konditionen verschiedener Girokonten sorgfältig vergleichen.

    Banken mit günstigen Kontogebühren finden

    Bei deiner Suche nach einem kostenlosen oder günstigen Girokonto wirst du durch einen Girokontovergleich schnell feststellen, dass preiswerte Girokonten vor allem bei Onlinebanken und Direktbanken zu finden sind. Diese Anbieter kommen ohne Filialen und Berater:innen aus und vertreiben ihre Finanzprodukte ausschließlich online, weshalb diese oftmals günstiger sind als bei traditionellen Filialbanken.

    Bei Girokonten von Online-Anbietern sind in der Regel attraktive Leistungen inkludiert. Du kannst meist kostenlos Bargeld im Ausland abheben, erhältst eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr und kannst mit dieser auch an Bankautomaten in Deutschland gebührenfrei Bargeld abheben. Diese Zusatzleistungen machen Online-Girokonten besonders attraktiv für preisbewusste Kund:innen.

    Der Girokontowechsel: Einfacher als gedacht

    Stellst du nach der Eröffnung deines Girokontos fest, dass die Konditionen nicht optimal sind, kann sich ein Girokontowechsel durchaus lohnen. Ein solcher Wechsel ist grundsätzlich jederzeit und ohne Angabe von Gründen möglich. Du musst lediglich einen formlosen Kündigungswunsch mit deinen neuen Kontodaten an deine alte Bank mailen. Wichtig ist, dass du deinen Kontowechsel gut planst, damit regelmäßige Zahlungen wie Miete und Handyrechnung auch pünktlich von deinem neuen Konto abgebucht werden.

    Gesetzliche Regelungen zum kostenfreien Kontowechsel

    Seit der Einführung des Zahlungskontengesetzes (ZKG) im Jahr 2016 muss ein Kontowechsel von Banken kostenlos durchgeführt werden. Alle Anbieter sind gesetzlich dazu verpflichtet, allen Personen ein kostenloses Konto mit Basisfunktionen zu gewähren, einen Girokontowechsel kostenfrei anzubieten und beim Kontowechsel zu unterstützen. Diese Unterstützung erfolgt meist über den sogenannten Kontowechselservice.

    Der praktische Kontowechselservice

    Wenn du zu einer neuen Bank mit einem neuen Girokonto wechseln möchtest, kannst du oftmals einen Kontowechselservice nutzen. Dieser Service ist kostenlos und auf der Webseite deiner neuen Bank zu finden. Auf der entsprechenden Nutzermaske trägst du deine Zahlungspartner und deren Kontaktdaten ein. Die neue Bank übernimmt dann die Kommunikation mit deinen Zahlungspartnern und informiert diese über deine neuen Bankverbindungen, was den Wechselprozess erheblich vereinfacht.

    Häufig gestellte Fragen (FAQ)

    Was sind Kontoführungsgebühren genau?

    Kontoführungsgebühren sind Kosten, die Banken für Dienstleistungen rund um dein Girokonto erheben, auch wenn du diese Dienste gar nicht aktiv nutzt.

    Wann darf eine Bank ein Girokonto als kostenlos bewerben?

    Ein Girokonto ist nur dann wirklich kostenlos, wenn keine Grundgebühr anfällt, kein Mindestgeldeingang erforderlich ist, die Girocard kostenlos ist und Überweisungen gebührenfrei sind.

    Wo finde ich die günstigsten Girokonten?

    Die günstigsten Girokonten findest du vor allem bei Onlinebanken und Direktbanken, da diese ohne teure Filialen auskommen und ihre Kostenersparnis an Kund:innen weitergeben.

    Ist ein Girokontowechsel wirklich kostenlos?

    Ja, seit 2016 sind Banken durch das Zahlungskontengesetz gesetzlich verpflichtet, einen Kontowechsel kostenlos durchzuführen und dich dabei mit einem Kontowechselservice zu unterstützen.

    Welche versteckten Gebühren sollte ich beachten?

    Achte auf Gebühren für die Girocard selbst, Zahlungen und Abhebungen mit der Karte, Mindestgeldeingänge sowie Kosten für Ersatzkarten, die trotz kostenloser Kontoführung anfallen können.

    Bis zu welchem Alter sind Jugendkonten gebührenfrei?

    Jugendkonten sind meist bis zum 27. Lebensjahr gebührenfrei, können aber auch schon früher mit dem ersten Gehaltseingang kostenpflichtig werden.

    Wie funktioniert der Kontowechselservice konkret?

    Du trägst auf der Webseite deiner neuen Bank deine Zahlungspartner ein, und die Bank informiert diese automatisch über deine neue Bankverbindung, was den Wechsel erheblich vereinfacht.

  • Girocard im Ausland nutzen: Gebühren, Länder & Alternativen

    Girocard im Ausland nutzen: Gebühren, Länder & Alternativen

    Themen in diesem Artikel:

    • Girocards im Ausland: Erfahre, wie du mit deiner Girocard im Ausland bezahlen kannst und wann Co-Badging mit Maestro oder V-Pay entscheidend ist.
    • Einsatzgebiete der Girocard: Überblick über Länder, in denen du mit Maestro- oder V-Pay-Karten bezahlen und Geld abheben kannst.
    • Maestro und V-Pay erklärt: Lerne die Unterschiede zwischen den beiden Systemen und erfahre, welches für dich besser geeignet ist.
    • Gebühren im Ausland: Entdecke, welche Kosten beim Bezahlen und Abheben mit der Girocard außerhalb der Eurozone entstehen können.
    • Einschränkungen ab 2023: Alles über das Ende des Maestro-Services und die Auswirkungen auf die Auslandseinsätze deiner Girocard.
    • Alternativen im Ausland: Warum Kreditkarten und andere Zahlungsmittel oft die bessere Wahl für Reisen sind.
    • FAQ zur Girocard im Ausland: Antworten auf häufige Fragen zu Gebühren, Freischaltung, Maestro, V-Pay und Wechselkursen.

    Welche Kreditkarte passt zu dir?

    Mit der Girocard kannst du im Ausland bezahlen, allerdings mit Einschränkungen je nach Reiseziel und möglichen Gebühren. Die in Deutschland am meisten genutzte Bankkarte funktioniert problemlos in heimischen Geschäften und an Geldautomaten. Im Ausland hängen die Einsatzmöglichkeiten jedoch davon ab, ob deine Karte über ein Co-Badging mit Maestro oder V-Pay verfügt. Ab 2023 stehen zudem wichtige Änderungen an, die du kennen solltest.

    Girocards dank Co-Badging auch im Ausland einsetzbar

    Die Girocard gehört zur Standardausstattung eines jeden Girokontos und ermöglicht dir den unkomplizierten bargeldlosen Zahlungsverkehr. Viele nennen sie immer noch EC-Karte, obwohl dieser Begriff veraltet ist. Ursprünglich als europaweites Bezahlsystem konzipiert, funktioniert die Girokarte grundsätzlich in ganz Deutschland und Europa für Bargeldabhebungen und Zahlungen in Geschäften – auch kontaktlos.

    Die meisten Girocards lassen sich tatsächlich ebenso im Ausland einsetzen. Kooperationen mit Kreditkartenanbietern machen das möglich: Mastercard arbeitet mit Maestro zusammen, VISA mit V-Pay. Dieses sogenannte Co-Badging erkennst du am aufgedruckten Maestro- oder V-Pay-Logo auf deiner Karte. Ohne diese Logos ist deine Girocard nur in Deutschland nutzbar.

    In welchen Ländern du mit der Girocard bezahlen kannst

    Die Reichweite deiner Girocard im Ausland hängt davon ab, ob sie an das Maestro- oder V-Pay-System gekoppelt ist. Maestro-Karten sind weltweit gültig und eignen sich daher perfekt für Weltenbummler:innen, die verschiedene Kontinente bereisen. Mit einer Karte mit V-Pay-Zeichen kannst du dagegen in der Regel nur innerhalb Europas bezahlen und Geld abheben.

    Aus Sicherheitsgründen sperren einige Banken die Girocard standardmäßig für den Einsatz außerhalb Europas. Diese Sperre lässt sich jedoch aufheben: Du kannst die Länder, in denen du die Karte einsetzen willst, auf Antrag bei deiner Bank freischalten lassen. Erkundige dich deshalb im Vorfeld einer Reise bei deiner Bank über die Nutzungsmöglichkeiten deiner Girocard in deinem Reiseland. Gleichzeitig solltest du dich über die geltenden Tages- und Wochenlimits beim Geldabheben und Bezahlen informieren.

    Kurz erklärt: Maestro und V-Pay

    Die beiden Systeme unterscheiden sich grundlegend in ihrer Funktionsweise und Sicherheit. Beim Maestro-System werden alle sensiblen Kartendaten auf dem Magnetstreifen gespeichert. Der Vorteil dieser Technologie liegt darin, dass viele Geräte weltweit diese Daten auslesen können. Du kannst überall auf der Welt per Unterschrift mit deiner Maestro-Karte bezahlen.

    V-Pay speichert die Daten dagegen auf einem speziellen Chip, weshalb du zum Bezahlen immer deine PIN eingeben musst. Diese Methode bietet mehr Sicherheit vor Kartenmissbrauch, hat aber einen Nachteil: Nicht alle Geräte verfügen über die nötige Technik zum Auslesen des Chips. Diese technische Limitation schränkt die Einsatzmöglichkeiten von V-Pay-Karten im Ausland erheblich ein.

    Das kostet der Auslandseinsatz der Girocard

    Mit deiner Girokarte kannst du überall in Deutschland und innerhalb der Eurozone kostenlos in Geschäften bezahlen – das ist der große Vorteil im europäischen Zahlungsverkehr. Außerhalb der Eurozone ändert sich die Gebührenstruktur jedoch deutlich. Wenn du in einem Geschäft mit der Girocard zahlst, vereinnahmt deine Bank eine prozentuale Gebühr des Umsatzes, die je nach Kartenanbieter zwischen ein und drei Prozent liegt.

    Für das Abheben von Bargeld an Geldautomaten im Ausland fallen üblicherweise seitens deiner Bank Gebühren zwischen fünf und zehn Euro an, manchmal auch ein prozentualer Betrag. Die genauen Kosten findest du im Preisverzeichnis deiner Bank. Zusätzlich kommen die Gebühren der ausländischen Bank dazu, die für die Nutzung ihres Automaten häufig eine Pauschale zwischen fünf und zehn Euro verlangt – unabhängig vom abgehobenen Betrag.

    In Ländern mit einer anderen Währung als dem Euro können zudem Wechselkursgebühren entstehen. Deine Bank kann diese transparent als prozentualen Teil des Umsatzes erheben. Manchmal verstecken sich diese Gebühren aber auch in einem unvorteilhaften Wechselkurs für die Umrechnung in Euro. Die Betreiber deutscher Bankautomaten weisen die Auslandsgebühren in der Regel im Preisverzeichnis aus, sodass du dich vorab informieren kannst.

    Good to know

    Automatenbetreiber oder Händler bieten beim Bezahlen manchmal die Option an, den Verfügungsbetrag sofort von der Landeswährung in Euro umzurechnen. Diese scheinbar praktische Funktion kann für dich jedoch teuer werden. Am Umrechnungskurs verdienen die Anbieter meist deutlich mehr, als deine Bank dir berechnen würde. Lehne diese Option daher besser ab und lass die Umrechnung über deine Hausbank laufen.

    Achtung: Künftig nur noch eingeschränkt im Ausland einsetzbar

    In naher Zukunft wird die Girocard im Ausland nur noch eingeschränkt nutzbar sein. Mastercard stellt seinen Maestro-Service für Girokarten ab Juli 2023 ein. Ab diesem Zeitpunkt können Banken keine neuen Girokarten mit Maestro-Funktion mehr ausgeben. Bis zu dem Gültig-bis-Datum auf deiner Girokarte kannst du sie jedoch noch wie gewohnt im Ausland nutzen. Im Jahr 2028 werden die letzten Bestandskarten auslaufen.

    Das Gegenstück zu Maestro, V-Pay, bleibt vorerst weiterhin bestehen, bietet aber nur Funktionalität innerhalb Europas. Viele Banken geben bereits jetzt nur noch Girocards ohne Co-Badging mit Mastercard oder VISA aus. Diese neuen Karten kannst du ausschließlich in Deutschland einsetzen. Die deutsche Bankenwirtschaft arbeitet jedoch an verschiedenen Modellen, um Auslandszahlungen mit der Girocard auch zukünftig weiter zu ermöglichen und die Karte mit neuen Funktionen auszustatten.

    Alternativen zur Girocard im Ausland

    Auch wenn du eine auslandsfähige Girocard besitzt, solltest du dich nicht allein auf diese Karte verlassen. Die Akzeptanz und mögliche Gebühren machen alternative Zahlungsmittel oft zur besseren Wahl für Reisen ins Ausland.

    Häufig gestellte Fragen (FAQ)

    Kann ich mit meiner Girocard überall im Ausland bezahlen?

    Nein, die Nutzung hängt vom Co-Badging ab. Maestro-Karten funktionieren weltweit, V-Pay-Karten nur in Europa, und reine Girocards ohne Co-Badging nur in Deutschland.

    Welche Gebühren fallen beim Geldabheben im Ausland mit der Girocard an?

    Deine Bank berechnet meist fünf bis zehn Euro pro Abhebung, dazu kommen die Gebühren der ausländischen Bank in ähnlicher Höhe, unabhängig vom abgehobenen Betrag.

    Was bedeutet die Einstellung des Maestro-Service ab Juli 2023 für mich?

    Ab Juli 2023 werden keine neuen Girocards mit Maestro mehr ausgegeben. Bestehende Karten funktionieren bis zum Ablaufdatum weiter, spätestens 2028 laufen alle Maestro-Girocards aus.

    Sollte ich die Sofortumrechnung am Geldautomaten im Ausland nutzen?

    Nein, lehne diese Option besser ab. Die Automatenbetreiber verdienen am ungünstigen Wechselkurs mehr, als deine Bank dir für die Umrechnung berechnen würde.

    Wie erkenne ich, ob meine Girocard im Ausland funktioniert?

    Prüfe deine Karte auf ein Maestro- oder V-Pay-Logo. Ohne diese Logos ist die Karte nur in Deutschland nutzbar. Im Zweifel frage bei deiner Bank nach.

    Muss ich meine Girocard für Auslandsreisen freischalten lassen?

    Einige Banken sperren Girocards standardmäßig für Länder außerhalb Europas. Du kannst die gewünschten Reiseländer auf Antrag bei deiner Bank freischalten lassen.

    Was ist der Unterschied zwischen Maestro und V-Pay?

    Maestro speichert Daten auf dem Magnetstreifen und funktioniert weltweit per Unterschrift. V-Pay nutzt einen Chip mit PIN-Eingabe, bietet mehr Sicherheit, funktioniert aber nur in Europa.

    Welche Kosten entstehen beim Bezahlen mit der Girocard außerhalb der Eurozone?

    Deine Bank erhebt eine prozentuale Gebühr zwischen ein und drei Prozent des Umsatzes. In Ländern mit anderer Währung kommen zusätzlich Wechselkursgebühren hinzu.